Über den Fair Finance Guide Deutschland

 
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Banken haben durch ihre Investitionen und Finanzierungen einen gewaltigen Einfluss auf unsere Gesellschaft und Umwelt. Häufig tragen sie durch ihre Geschäfte zu Umweltzerstörung, Klimawandel, Armut und Ungerechtigkeit bei, da sie meist kurzfristige Profite über eine langfristige nachhaltige Entwicklung stellen.

Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 steigt jedoch die Zahl an Organisationen und Projekten, die sich kritisch mit den kontroversen Aktivitäten von Banken auseinandersetzen. Der Fair Finance Guide Deutschland ist Teil dieser Bewegung und will Verbrauchern:

  • ermöglichen, sich besser über die Finanzierungs- und Investitionspolitik ihrer Bank zu informieren;

  • die Gelegenheit geben, die Diskrepanz zwischen öffentlichen Selbstverpflichtungen und Selbstdarstellungen von Banken und ihren tatsächlichen Geschäftspraktiken zu erkennen;

  • zeigen, dass die Wahl ihrer Bank mit darüber entscheidet, wohin ihr Geld fließt.

Der Fair Finance Guide Deutschland ist Teil der Initiative Fair Finance Guide International, einer Koalition von Organisationen in mittlerweile acht Ländern, die eine Bewertungsmethodik für die Kredit- und Anlagepolitik von Banken in einer Reihe von Themen und Sektoren entwickelt hat. Durch diese sorgfältige Analyse kann jeder Bankkunde nun herausfinden, welche Zusagen und Verpflichtungen Banken öffentlich gemacht haben.

Da wir nicht einfach auf diese Versprechungen vertrauen wollen, prüfen wir zudem auch konkrete Finanzierungs- und Anlagepraktiken der Banken und zeigen so auf, dass erhebliche Diskrepanzen zwischen der Außendarstellung einer Bank im Bezug auf Nachhaltigkeit und ihrem tatsächlichen Geschäftsgebaren besteht. Dafür werden unter anderem Fallbeispiele aus den Bereichen Energieerzeugung, fossile Energien und Rüstung vorgestellt.

Die Bewertungen ergeben sich ausschließlich aus den Richtlinien der Banken, die in öffentlichen Dokumenten dargestellt sind. Da Selbstverpflichtungen jedoch immer an der Wirklichkeit gemessen werden sollten, werden zusätzlich konkrete Beispiele von Finanzierungen und Investitionen angeführt, bei denen Banken gegen ihre eigenen Richtlinien verstoßen. Diese Praxisfälle haben jedoch keinen Einfluss auf die Bewertung der Banken. 

Mit diesen Informationen ausgestattet, können Bankkunden nun direkt ihre Bank mit den Tatsachen konfrontieren, stärkere Selbstverpflichtungen fordern und einen kleinen Beitrag zu einer gerechteren globalen Wirtschaftsordnung leisten. Dies sendet zudem ein wichtiges Signal an die Bundesregierung, welche mitverantwortlich dafür ist, dass Banken ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung bisher nur eingeschränkt nachkommen.

Die vollständige Methodik, die von Profundo in Kollaboration mit dem Fair Finance Guide International entwickelt wurde, die detaillierten Bewertungen der Banken und die Berichte zu den Praxisfällen finden Sie bei den Downloads.

Wir über uns

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undefinedFacing Finance identifiziert weltweit Unternehmen, die international anerkannte Normen und Standards in den Bereichen Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz, völkerrechtswidrige Waffensysteme und Korruption massiv und fortwährend verletzen und davon profitieren. Auf Basis dieser Informationen will das Projekt institutionelle, öffentliche und private Investoren davon überzeugen, ethische, soziale und nachhaltige Standards bei ihren Investments zu beachten und in ihren Geschäftsgrundlagen zu verankern. Dieser Prozess wird kritisch begleitet. Da allerdings freiwillige Selbstverpflichtungen in der Regel nicht ausreichen, setzt sich Facing Finance auch für schärfere gesetzliche Regulierungen wie z.B. Investitionsverbote ein, um ein Höchstmaß an Verbindlichkeit zu schaffen.

 

undefined Rank a Brand untersucht Markenhersteller auf ihre Transparenz im Bereich Nachhaltigkeit und sammelt Informationen dazu, wie verantwortungsvoll diese mit natürlichen, endlichen Ressourcen umgehen. Im Sinne der Nachhaltigkeit will Rank a Brand wissen, wie klima- und umweltfreundlich Markenprodukte hergestellt werden. Ebenso wird untersucht, inwiefern sozialen Missständen, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern, in Handel und Produktion entgegengewirkt wird. Markenhersteller sollen so zu mehr Unternehmensverantwortung und Transparenz aufgefordert werden, während bei Verbrauchern ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und ihre eigene Einflusskraft geschaffen wird.

 

undefined Südwind tritt für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Dort wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Südwind forscht und handelt für gerechte Wirtschaftsbeziehungen, deckt ungerechte Strukturen auf, bietet Handlungsalternativen und will so zu einem Umdenken beitragen. Dabei wird Forschung mit entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland verbunden.

International
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    Belgien: Der BankWijzer wurde im Februar 2015 von FairFin, Oxfam Belgien, Réseau Financité, Bond Beter Leefmilieu, 11.11.11., CNCD, Amnesty International Belgien und dem Netzwerk Bewust Verbruiken gegründet.

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    Brasilien: Der Guia Dos Bancos Responsàveis wurde im Januar 2015 vom brasilianischen Verbraucherschutzinstitut (Idec) mit Unterstützung des Instituts Sou da Paz und der Gewerkschaft Finanzangestellter (Contraf-CUT) gegründet.

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    Frankreich: Fair Finance France wurde im Frühjar 2015 von Oxfam Frankreich gegründet.

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    Japan: Der Fair Finance Guide Japan besteht seit Ende 2014 als Koalition der Aktion für Solidarität, Gleichberechtigung, Umwelt und Entwicklung (A SEED Japan), des japanischen Zentrums für eine nachhaltige Gesellschaft und Umwelt (JACSES) und des Zentrums für Ressourcen im Asien-Pazifik-Raum (PARC).

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    Niederlande: Der Eerlijke Bankwijzer“ existiert seit 2009 und ist eine Initiative von Oxfam Novib, Amnesty International Niederlande, der niederländischen Gewerkschaft FNV, Amis de la Terre Niederlande, SPA PaysBas und PAX.

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    Indonesien: ResponsiBank Indonesia  wurde im Februar 2015 von Perkumpulan Prakarsa, YLKI, Walhi, Publish What You Pay Indonesia, Indonesian Corruption Watch und dem Forum internationaler NRO für die indonesische Entwicklung (INFID) ins Leben gerufen.

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    Schweden: Der Fair Finance Guide Sverige wurde im Frühjahr 2015 von der schwedischen Verbraucherschutzorganissiation, Amnesty International Schweden, Diakonia, dem Fair Trade Center und der schwedischen Gesellschaft für Naturschutz ins Leben gerufen.

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    Norwegen: Der Etisk Bankguide wurde im November 2016 veröffentlicht und bewertet 13 skandinavische Banken nach ihren sozial-ökologischen Richtlinien und deren Umsetzung. Die Initiative ist eine Zusammenarbeit vom Norwegischen Verbraucherrat und der Umweltschutzorganisation Future in our hands/Framtiden i våre hender.

Unterstützer

Das Projekt wird finanziert von Sida (schwedische Entwicklungsbehörde).

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Der Fair Finance Guide Deutschland ist eine Initiative von

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