Korruption

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Stand: Februar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: Februar 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: Dezember 2014     

Centerra Gold betreibt die größte Goldmine Kirgisistans. Hier wurde der Konzern mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert im Zuge dessen zehn Regierungsbeamte verhaftet, jedoch nicht verurteilt wurden.

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Hanwha Corp. zählt zu den größten Konzernen Südkoreas und ist in zahlreichen Geschäftsfeldern tätig, unter anderem in der Produktion völkerrechtlich verbotener Streumunition über sein Tochterunternehmen Hanwha Techwin. Im Jahr 2012 wurde der Vorstandsvorsitzende aufgrund von Veruntreuung zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Strafe verbüßte er allerdings nur unvollständig und kehrte danach an seinen alten Posten zurück.

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Leonardo ist einer der weltweit führenden Waffenhersteller. In 2016 wurde der ehemalige Vorstandsvorsitzende zu 4,5 Jahren Haft für Korruption und die Fälschung von Rechnungen verurteilt. Auch in Panama wurde das Unternehmen der Korruption bei der Vertragsbeschaffung beschuldigt.

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Norilsk Nickel ist der weltweit größte Nickelproduzent. Für enorme Umweltschäden, wie die Verunreinigung des Daldykan-Flusses und Luftverschmutzung mit Schwefeldioxid, muss sich der Konzern verantwortlich zeichnen. Mithilfe von Korruption und Bestechung der russischen Umweltbehörde soll Norilsk versucht haben diese Tatsachen zu vertuschen.

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Das kanadische Bauunternehmen SNC-Lavalin besitzt weltweit über 100 Tochtergesellschaften. Zahlreiche Korruptionsfälle in mehreren Ländern belasten den Konzern seit Jahren stark. In Lybien pflegte SNC-Lavalin enge Beziehungen zur Gaddafi-Familie und erhielt durch Bestechung und Betrug zahlreiche öffentliche Aufträge, wie etwa den Bau eines umstrittenen Gefängnisses in Tripolis. Ähnliche Fälle liegen in Bangladesch, der Schweiz, Mosambik, Uganda, Algerien, Frankreich, Kambodscha, Kanada und Tunesien vor. Auch in Ghana, Indien, Nigeria und Sambia erheben sich Korruptionsvorwürfe gegen SNC-Lavalin.

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Tahoe Reources ist ein kanadisches Bergbauunternehmen mit Standorten in Kanada, Peru und Guatemala. Trotz erheblicher Umweltrisiken hatte die Regierung Guatemalas im Jahr 2013 erneut eine Abbaugenehmigung für die Escobal-Silbermine erteilt. Im Zuge der daraus erwachsenen Korruptionsvorwürfe gegen Tahoe und die guatemalische Regierung, mussten sowohl der Präsident als auch der Vizepräsident 2015 ihr Amt niederlegen. Beide befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

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Alstom ist ein französischer Hersteller von Schienenfahrzeugen und was bis Ende 2015 im Bereich der Energieerzeugung und –übertragung tätig. In mehreren Ländern sind gegen das Unternehmen Gerichtsverfahren wegen Bestechung anhängig. In den USA wurde das Transportunternehmen zu der bislang höchsten je verhängten Korruptions-Strafzahlung in Höhe von 772 Mio. Dollar verurteilt. Weitere Fälle werden in Großbritannien verhandelt. Zudem laufen ähnliche Untersuchungen in Italien, Slowenien, Taiwan, Brasilien, Mexiko und Sambia. Auch zwei Tochterunternehmen Alstoms wurden von der Beteiligung an Projekten der multilateralen Entwicklungsbanken ausgeschlossen, da diese Firmen 110.000 € an Bestechungsgeldern in einem Weltbank-finanzierten Projekt in Sambia angeboten hatten.

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Pfizer ist ein multinationaler Pharma-Konzern. Das Unternehmen wurde in mehreren Fällen wegen Korruption und unlauterem Wettbewerb im Zusammenhang mit dem Vertrieb bzw. der Vermarktung seiner Medikamente verurteilt. Unter anderem wurden ausländische Amtsträger bestochen, um die behördliche Zulassung von Medikamenten sowie eine gesteigerte Zahl an Verschreibungen zu erlangen. Insgesamt werden dem Unternehmen in den USA 26 Fälle von unternehmerischem Fehlverhalten angelastet (inkl. illegale Vermarktung, Korruption), was zu Verurteilungen und einer Gesamtstrafzahlung von mehr als 5 Milliarden USD führte. 

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Sanofi ist ein multinationales Pharmaunternehmen mit Sitz in Paris. Dem Unternehmen wird in mehreren Fällen Korruption oder Bestechung vorgeworfen, beispielsweise in Kenia, China und im Mittleren Osten. 2012 zahlte Sanofi 109 Millionen USD, um eine Klage wegen der kostenfreien Vergabe des Medikamentes Hyalgan an ÄrztInnen als Anreiz zur Verkaufssteigerung außergerichtlich zu lösen. In Deutschland wurde 2013 ein Bußgeld in Höhe von 28 Million € für Schmiergeldzahlungen verhängt. Ende 2014 wurde nach Hinweisen eines Informanten eine Klage gegen Sanofi initiiert da die Verwendung von 1 Milliarde USD im Unternehmen ungeklärt und Millionen von Dollar als Schmiergelder an Pharmagruppen und Krankenhäuser geflossen seien.

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GlaxoSmithKline (GSK) ist ein britischer Pharmakonzern. Gegen das Unternehmen und einige seiner Angestellten wurden in China Geld- und Freiheitsstrafen für die Bestechung von Ärzten und Krankenhäusern verhängt. In den USA wird GSK wiederholte Vorteilsgewährung vorgeworfen, indem Ärzte Zahlungen oder Urlaubsreisen im Gegenzug für eine „Off-Label-Vermarktung“ ihrer Medikamente erhielten.

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Wal-Mart ist ein US-amerikanisches Einzelhandelsunternehmen mit über zwei Millionen Angestellten weltweit. Das Unternehmen wird in Mexiko der Bestechung lokaler Amtsträger angeklagt, um trotz lokalen Widerstandes neben antiken Pyramiden eine Wal-Mart Filiale errichten zu können.

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