Öl und Gas

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Stand: Februar 2017

 

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Stand: Februar 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: Dezember 2014

Der Mineralölkonzern BP gelangte im Zuge der Deepwater-Horizon-Katastrophe zu dramatischer Berühmtheit. Im Zuge der Explosion einer BP-Ölplattform strömten 800 Mio. Liter Rohöl unkontrolliert ins Meer. Der Konzern muss sich so für eine Naturkatastrophe verantwortlich zeichnen, die das Ökosystem im Golf von Mexiko nachhaltig zerstörte. Meerestiere wie Korallen, Delfine und Wale sind durch die Ölpest bis heute bedroht. Ebenso verantwortet der britische Konzern – gemeinsam mit weiteren Mineralölgesellschaften – einen Großteil der weltweiten CO₂-Emissionen. Zwar erkennt BP die wesentliche Rolle des Weltklimas offiziell an, verfolgt aber in der Praxis keine Maßnahmen, um es zu schützen. Im Gegenteil: BP betreibt neben der Suche weiterer Ölfelder aktiv Lobbyarbeit, um konkrete Klimaschutz-Verpflichtungen zu umgehen.

Beteiligte Banken: Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, LBBW, UniCredit

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ExxonMobil ist der weltweit größte börsennotierte Öl- und Gaskonzern. Das Unternehmen ist seit 2001 in eine Klage in Indonesien verwickelt, in der dem Konzern vorgeworfen wird im Rahmen eines Einsates militärischer Kräfte zur „Sicherung“ einer Erdgasanlage gegen grundlegende Menschenrechte verstoßen zu haben und für damit in Verbindung stehende Fälle von Folter, Vergewaltigung und Mord in den umliegenden Gemeinden mitverantwortlich zu sein. Ähnliche Vorfälle wurden rund um den Bau und die Inbetriebnahme einer Erdgaspipeline in Papua-Neuginea gemeldet, wo die Proteste der lokalen Opposition gegen die mit dem Bau einhergehende Umweltzerstörung brutal niedergeschlagen wurden. Auch Exxon ist für zahlreiche Ölunfälle verantwortlich, welche sensible Ökosysteme zerstört haben, und ohne bspw. in Nigeria Säuberungsarbeiten vorzunehmen.

Beteiligte Banken:

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Total ist ein Mineralölunternehmen mit Sitz in Paris. Das Unternehmen ist in kostenintensiven und risikoreichen Ölprojekten insbesondere in Bezug auf Tief- und Tiefstwasserexplorationen aktiv. Ebenso wird Totals Tochtergesellschaft Total E&P Maroc für Ölexplorationen in der Westsahara stark kritisiert, da das Gebiet (unrechtmäßig) von Marokko kontrolliert wird und die geplante Öl-Förderung von Total gegen geltende Rechte und ethische Normen verstößt.

Beteiligte Banken:

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Chevron ist einer der größten Energiekonzerne der Welt, aktiv im Öl- und Gasgeschäft. Das Unternehmen steht seit Jahren in der Kritik, da sich der Ölkonzern weigert die Beseitigung der Schäden einer Ölpest durch eines seiner Tochterunternehmen im ekuadorianischen Regenwald Verantwortung zu übernehmen. Auch die wegen Chemikalieneinsatz äußerst umstrittene Öl-Fördermethode „Fracking“ spielt bei Chevron eine große Rolle. Zudem brennt Chevron nach wie vor Gas in Nigeria ab, obwohl dies höchst umwelt- und gesundheitsschädigend ist und in dem afrikanischen Staat bereits seit 1984 verboten ist. Außerdem wird der Konzern bei seinen Aktivitäten in Kasachstan der Verletzung von Arbeits- und Menschenrechten beschuldigt. Für diese kontroversen Aktivitäten steht Chevron bei vielen institutionellen Investoren auf der Ausschlussliste.

Beteiligte Bank:

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Gazprom ist im Öl- und Gasgeschäft tätig. Der Konzern ist das erste und bislang einzige Unternehmen, welches seit Ende 2013 die hochriskante Förderung von Öl in der Arktis betreibt. Die Bohrungen in der Barentssee, einem Randmeer des arktischen Ozeans, stellen eine extreme Gefährdung für das sensible Ökosystem der Arktis dar. Gazprom ist ebenso verantwortlich für zahllose Ölunfälle auf dem Land sowie das Unglück auf der Kolskaya Hubbohrinsel in 2011, bei dem es zu Todesfällen kam.

Beteiligte Banken:

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Royal Dutch Shell hat seinen Hauptsitz in den Niederlanden und ist einer der größten Öl- und Gasproduzenten der Welt. Nachdem das Unternehmen 7 Milliarden USD in die Erforschung von Ölvorkommen in der Arktis gesteckt hat, verkündete das Unternehmen im September 2015 einen Ausstieg aus der geplanten Ölförderung, da diese zu unprofitabel sei. In 2008 war Shell für eine verheerende Ölkatastrophe im Niger-Delta verantwortlich, welche Fischereigründe und somit die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung zerstörte. Eine Bereinigung des Niger-Deltas, welche Schätzungen zufolge etwa 30 Jahre dauern wird, hat Shell bislang nicht in Angriff genommen.

Beteiligte Bank:

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Saudi Aramco ist ein staatliches Ölunternehmen des Königreiches Saudi Arabien.Der Konzern hält die weltweit größten Erdölreserven und bedient sich ähnlich wie Chevron zunehmend in Saudi Arabien der umstrittenen Fördermethode „Fracking“, trotz Bedenken in Bezug auf Wasserknappheit.

Beteiligte Bank:

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