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Wie fair & nachhaltig ist die Allianz

Über die Allianz

Die Allianz ist Deutschlands größter Versicherungskonzern, der als Gruppe in mehr als 70 Ländern aktiv ist. Unter dem Dach der Allianz Deutschland AG mit 26.700 Mitarbeiter*innen und einem Umsatz von 36,4 Mrd. Euro befindet sich auch die Allianz Lebensversicherungs-AG. Sie macht mit 27,7 Mrd. Euro den größten Teil der Allianz Deutschland aus[1] und bietet z.B.  Verträge über private und betriebliche Altersvorsorgeprodukte an.[2] Der Vorstand der Allianz Deutschland besteht aus 9 Personen, darunter drei Frauen.[3] 

Die Allianz Deutschland wendet Ausschlüsse für Hersteller von Landminen, Streumunition und ABC-Waffen an. Unternehmen, die mehr als 30% ihres Umsatzes aus Kohlebergbau oder -verstromung generieren oder ihre Kapazitäten erheblich ausbauen, sind ebenfalls nicht investierbar.[4] Zudem gibt die Gruppe einen Nachhaltigkeitsbericht heraus.

Die Allianz hat drei Arbeitsgruppen aufgestellt, die die Integration von ESG-Aspekten in den Investmentprozess sicherstellen sollen. Auf Vorstandsebene ist dies die Group ESG Board, die die generelle Ausrichtung festlegt. Eine weitere Gruppe regelt die Integration von ESG-Aspekten in den Investmentprozess, während die dritte Gruppe konkrete Einzelfälle bearbeitet.[5]

Für die Entscheidung für oder gegen bestimmte Investitionen zieht die Allianz ESG-Daten von MSCI heran.[6] Die Allianz setzt hauptsächlich auf einen Screening-Prozess, der im Vorfeld eines Investments in 13 sensiblen Geschäftsfeldern wie Bergbau, Landwirtschaft oder Öl und Gas bestimmte Kriterien abfragt. Ggf. können die vorgesehenen Investitionen genauer geprüft werden. Am Ende dieses Prozesses kann auch die Entscheidung gegen ein Investment stehen oder die Allianz tritt in einen Dialog mit den Unternehmen. Für die Anlagen der Allianz Deutschland müssen die Vermögensverwalter (z.B. Allianz Global Investors oder Pimco) die genannten Ausschlüsse ebenfalls einhalten.

Die Allianz ist seit Januar 2020 im Fair Finance Guide vertreten.